98-2018




So schön. Wie gesagt, meine Frau hat ja eigentlich die Idee gehabt eine Tischplatte mit Gesangbuchseiten zu bekleben und ich habe die Idee übernommen. Aber nicht nur die Kiste ist Gesangbuchseiten beklebt, sondern auch die Bundmarkierungen auf dem Griffbrett sowie die Kopfplatte. Sieht klasse aus und sie hat elektrisch gespielt, mit dem eingebauten Humbucker, einen wahnsinns Klang.


Der wunderschöne alte Schlüssel dient als Brücke und ist mit einem roten Band fest mit dem Deckel verbunden.
Der Potiknopf ist aus einer Schrotpatrone.


Ein Schlagbrett aus durchsichtigem Plexiglas soll die Oberfläche schützen.







Der Kopf ist mit einer kompletten Seite des Gesangsbuches beklebt
Der Obersattel ist aus Knochen.
Am roten Band ist ein Mojo aus Holz befestigt, das Glück bringen soll.

3to1 Cigarboxblues


96-2018




Die Schuster-Kisten sind schon was besonderes. In diesem Fall habe ich sie mal rot gebeizt, weil ich die Farbkontraste toll finde.


Hier sieht man das eingebaute Amperemeter. Funktioniert leider nicht mehr, aber es sieht klasse aus.
Die Maserung des Griffbretts aus Birnenholz kommt gut zur Geltung.
Der Hals ist übrigens geölt.


Der Seitenhalter ist mal wieder ein Schubladengritt.
Die Brücke ist ein alter Schlüssel, der fest montiert ist.


Ein Schubladenknopf aus Porzellan ist am Ende der Halses montiert.


Weil der alte verrostete Schlüssel so urig aussieht, habe ich ihn mit altem Draht an der Auflage befestigt.


Die schräg angebrachte Kopfplatte ist mit alten schwarz-weiß Bildern von meinem Onkel Willi beklebt.
Das obere Bild zeigt Arbeitskollegen oder Kumpels, mit denen er unter Tage gearbeitet hat.
Das kleine Bild zeigt 2 Personen mit Pistolen in den Händen.


Ich weiß nicht genau wer die Personen auf dem Bild sind, aber irgendwie fand ich es passend für die Rückseite der Kopfplatte.


Der Deckel der Zigarrenkiste ist auf der Rückseite der Gitarre, damit man sie problemlos öffnen kann, um an das Innere zu kommen.



Hier sieht man wieder sehr schön, was das Birnenholz für eine tolle Maserung hat.

97-2018




Beim letzten Cigar Box Guitar Festival in Pleutersbach habe ich Friedel Geratsch gesehen, der einen Song auf einer einsaitigen CBG gespielt hat.
Bei ihm habe ich es mir abgeschaut. Aber nicht nur bei ihm, sondern auch bei Seasick Steve, der bei seinem Song Roy´s Gang eine einsaitige CBG spielt


Das Nummernschild habe ich von Fabian Fahr. Das Griffbrett ist bundiert, der Hals ist wie immer aus Walnussholz und geölt.

Der Pickup ist ein Thinner von Elke Beck, den ich absichtlich hochkant eingebaut habe.
Der mittlere Pol ist irgendwie schwächer als die anderen und damit konnte ich ihn nicht für 3 Saiten nutzen.
Funktioniert prima und hat ordentlich Power.


Den Schlüssel als Brücke werde ich wohl nochmal tauschen, weil die Saite mit dieser Brücke nicht so toll klingt.


Sieht doch hübsch aus.

95-2018

95-2018

Ich habe eine "100jährige" gebaut. Ein Holzdeckel von einer über 100 Jahre alten Nähmaschine wurde auf eine Zigarrenkiste aufgeschraubt und dient rein optischen Zwecken. Die schräg angebrachte Kopfplatte ist mit Schnipseln von einem alten 100jährigen Gesangbuch beklebt. Daraus ist meine "100jährige Cigar Box Guitar" geboren.




Die Bundmarkierungen auf dem Griffbrett aus Birnenholz sind gebeizt.
Das kleine Emaille-Schild mit der Nummer 262 hat keine besondere Bedeutung. Ich fand die Schilder einfach nur schön. Habe sie bei ebay gefunden.
Es könnte sein, dass sie zur Nummerierung von Schubladen genutzt wurden, z.B. in einer Apotheke. Schätze das Alter auch auf ca. 100 Jahre.



Alte Schubladengriffe sehen immer wieder klasse aus als Saitenhalterung. Der Potiknopf ist aus einer Schrotpatrone.
Die Brücke ist ein Schlüssel von einem Wohnzimmerschrank.
Da erzähle ich auch immer wieder gerne eine kleine Geschichte dazu. Meine Oma kommt jetzt nicht mehr an ihren Pass, weil ich den Schlüssel von ihrem Wohnzimmerschrank geklaut habe, in dem ihr Pass eingeschlossen ist.
Der Pickup ist ein super flacher Thinner von Elke Beck. Hammerteile.


Meine Frau hatte mal die Idee eine alte Tischplatte mit Seiten von einem 100 Jahre alten Gesangbuch zu bekleben.
Die Idee fand ich so klasse, dass ich es übernommen habe.


Bei Facebook hat mir mal jemand geschrieben, ob ich weiß, dass ich dafür in die Hölle muss.
Um das zu umgehen könnte ich auch alternativ 100x am Stück Highway to hell auf der Gitarre spielen.
Das habe ich natürlich sofort gemacht und mir tuen immer noch die Finger weh.


Übrigens ist der Schrank, auf dem die Gitarre liegt, auch ungefähr 100 Jahre alt.
Ein Geschenk zur Hochzeit meine Großeltern.

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