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CBG-Wettbewerb2017

CBG-Wettbewerb2017

Seit einiger Zeit bin ich Mitglied der Facebook Gruppe "Cigar Box Guitars made in Germany". Eine tolle Gruppe mit ganz viel Infos rund um die Cigar Box Guitar. Im Februar 2017 hat jemand den Vorschlag gemacht, mal eine CBG ohne Maschinen zu bauen. So ähnlich wie damals vor ca. 150 Jahren, mit einfachen Mitteln. Erlaubt waren bis max. 5 Werkzeuge. Ich habe mich für ein Taschenmesser, eine Handsäge, einen 8er und einen 4er Bohrer, sowie Sandpapier entschieden. Jeder Bohrer und das Sandpapier werden als je ein Werkzeug festgelegt. Back to the roots war das Motto. Er durften keine Gitarrenteile verwendet werden, ausser Gittarrensaiten. Mechaniken mussten aus Holz selbst hergestellt werden. Start des Wettbewerbs war am 1.3.2017. Bis 31.3. mussten die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Vorraussetzung der Teilnahme war, dass jeder Arbeitsschritt mit Fotos dokumentiert werden muss. Abschließend wurde ein Video bereitgestellt, dass beweist, dass das Instrument spielbar ist.
13 Cigar Box Guitar Bauer aus Deutschland und Österreich haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Es war eine tolle Erfahrung ohne Maschinen zu arbeiten und es hat riesig Spaß gemacht. Letztenendes wurde ein Gewinner ermittelt, aber eigentlich waren die einzelnen Platzierung eher Nebensache. Alle Teilnehmer haben tolle Ideen gehabt und jede Cigar Box Guitar war für sich eine Besonderheit.

Hier beginnt die Dokumentation meiner Cigar Box Guitar:


Eine Zigarrenkiste, ein paar Holzklötzchen, ein Stück Holz für den Hals, sowie Holz für das Griffbrett war mein Material.
Als Werkzeug habe ich ein Taschenmesser, eine Handsäge, 2 Bohrer und Sandpapier verwendet.


Damit der Hals durch die Box gehen kann, werden die Seiten passend eingesägt.


Mit dem Taschenmesser wird angeritzt wie tief der Ausschnitt werden soll.


Das macht man am besten beidseitig, damit der Ausschnitt sauber herausgebrochen werden kann.


Ein bisschen nachschneiden muss man, damit der Ausschnitt gerade wird.


Das passt schon mal ganz gut und der Deckel lässt sich schließen.


Manchmal liegen in den Kisten kleine Holzklözchen bei, die als Abstandhalter dienen. Ein Teil davon habe ich als Brücke genutzt.


Das Holz für das Griffbrett aufgelegt und den Sattel angepasst.


Sieht schon mal ganz gut aus.


An dieser Stelle wird die Saitenhalterung eingebohrt.


Die Brücke wird eingepasst.


Der Sattel passt.


Damit das Endstück ein bisschen hübscher aussieht, habe ich einen Teil ausgesägt.
 


Ausserdem muss ich anschließend die Löcher für die Saiten nicht so tief sägen.


Mit Sandpapier gerade geschliffen und den Hals wieder eingesetzt.


Die Führung für die Saiten mit dem Messer in die Brücke eingeschnitten.


Im Sattel wird ebenfalls eine Führung für die Saiten eingeschnitten.


Mit dem dünnen Bohrer habe ich die Markierungen für die Mechaniken angezeichnet.


Und jetzt werden die Löcher für die Mechinken gebohrt oder besser gesagt, in das Holz gedreht.


Das dauert schon eine Weile aber es geht.


Loch Nummer 1 ist geschafft


Und Loch Nummer 2. Richtig schön schief.


Loch Nummer 2 ist fertig.


Und das dritte Loch


Aus diesen Klözchen sollen mal Mechaniken entstehen


Natürlich mit dem Taschenmesser geschnitzt.


Man kann schon so ungefähr sehen, was es werden soll


Mechanik Nr. 1 grob zurecht gemetzelt


Mit Sandpapier geschliffen


Und die dritte Mechanik ist im werden


Drei fertige Mechaniken im groben


3 fertige Mechaniken fertig geschliffen


Das Griffbrett wird aufgeleimt. Der Stein dient als Gewicht


Jetzt noch 3 Löcher für die Saitenhalterung mit dem 4er Bohrer eindrehen


Loch Nr. 2



...und das dritte Loch


Die Mechniken mal eingesetzt


So sieht es von oben aus. In den Schlitz sollen die Saiten eingelegt werden, dammit evtl. etwas besser gestimmt werden kann.


Und der Blick von der Seite


Mit dem Taschenmesser frei Hand die Form der Schalllöcher angezeichnet


ein paar mal eingeritzt, damit man es besser sehen kann



Die Ecken der Schalllöcher angebohrt


Hatte mir gedacht, dass man das Loch besser heraus schnitzen kann


Und los geht das Gemetzel


Schnitz, schnitz, schnitz


Mühsam aber es geht


Das erste Loch ist geschafft


Und das zweite Loch kann in Angriff genommen werden


Noch ein Loch gebohrt


Schnitzel, schnitzel


Stück für Stück


So, fertig


Ränder noch ein wenig mit Sandpapier geschliffen


Und jetzt geht das Gemetzel am Gitarrenhals weiter


Der Hals wird abgerundet


Im groben sieht es so aus


Jetzt geht es ans schleifen


Meine Güte, dass dauert


Ich weiß gar nicht wie lange ich geschliffen habe


.. aber es hat sich gelohnt. Ist schön glatt geworden


Der Headstock wird noch etwas angeschrägt


und wieder mit Sandpapier bearbeitet


Mechaniken eingesetzt


sieht das urig aus


fertig mit der Bearbeitung


Seitlich habe ich noch Bundmarkierungen eingeschnitten


Saiten aufgezogen


Holzmechaniken sind schon was spezielles.......


.....und mit dem Stimmen ist es auch nicht einfach


Blick auf die eingeschnitzten Bundmarkierungen


So sieht das gute Stück im ganzen aus. Das hat riesig Spaß gemacht. Freue mich schon auf den nächsten Wettbewerb.

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